**OBE - Glaube und Weltbild**

(Koschg, 2001)



 

Meines Erachten spielen der eigene Glaube und das Weltbild für ausserkörperliche Erfahrungen eine ausserordentlich wichtige Rolle. Der GLAUBE allein kann OBE entweder möglich machen, oder verunmöglichen. Schon der Glaube (oder besser das WISSEN), nicht sein physischer Köper zu sein, erhöht meines Erachtens die Chance auf eine ausserkörperliche Erfahrung enorm. Nur wird in vielen Fällen dieser Glaube auch erst durch eine *bewusste OBE* geschaffen! Denn eine voll bewusste OBE tilgt (zumindest bei den meisten OBElern) jegliche ZWEIFEL an einer nur physischen Existenz.

Der Glaube und das Weltbild können also nicht nur OBEs ermöglichen oder verunmöglichen, sondern eine (erstmalig) *bewusst* erfahrene OBE kann den eigenen Glauben und das Weltbild total auf den Kopf stellen und verändern.

Glaube an sich hat für mich keineswegs statischen Charakter, sondern mein Glaube und mein Weltbild sind sehr dynamisch und stehen in einem ständigen Fluss. Zweifel und Ängste können durch die eigene Erfahrungen, durch eigenes TUN und HANDELN aufgelöst und in Vertrauen und (erfahrungs-)GEWISSHEIT ("persönliches" WISSEN) umgewandelt werden. Diese Auflösung von Zweifel und Ängsten schafft automatisch innere KLAR-HEIT.

Meiner Meinung nach geht es unter anderem auch darum, die eigene WAHR-HEIT - sich SELBST - wieder-zu-entdecken oder anders gesagt, wieder zu WISSEN, was IST.
 


Glaube und Weltbild
(eine Momentaufnahme)

Man nehme ein paar interessante Bücher, hundert verschiedene Meinungen, unterschiedlichste Erfahrungen und Begegnungen mit diversen Menschen, ein paar OBE-Erfahrungen, eine spirituelle Mutter (nix Sekte oder so), den Hang zum Übernatürlichen/Paranormalen, eine kleine Prise Wissenschaft (mein Studium ist fast NUR WISSENSCHAFT - und irgendwie hilft es mir beim Aufstellen von Modellen, aber ES *begreifen* tue ich trotzdem nicht) und mixe das alles ganz kräftig zu einer Weltanschauung - zu einem GLAUBEN....

Ich denke, dass wir alle einen *geistigen* URSPRUNG haben, und uns hier inkarniert haben, um gewisse physische Erfahrungen zu machen, und um uns geistig ständig ein bisschen weiterzuentwickeln. Der SINN DES LEBENS ist meiner Meinung nach die SELBSTVERWIRKLICHUNG. 

Ich glaube es geht darum, herauszufinden, WER DU BIST und WAS DU WILLST, während Du Deinen Lebensweg beschreitest. Jeden Tag machst Du auf der Erde Erfahrungen, gute und weniger gute (ich denke alle sind gut!). Du selbst entscheidest darüber, welche Deiner Erfahrungen/Handlungen/Entscheide *Dir* ENTSPROCHEN haben und welche nicht. Dies wiederum bringt Dich Deinem Selbst näher, Du beginnst zu verstehen, WER Du bist, WAS Du willst oder was Du einmal werden willst - und wie Du Deine Vision (Deinen Lebensweg) VERWIRKLICHEN kannst. Du selbst kannst Deinem Leben SINN und RICHTUNG geben, indem Du in jedem Moment selbst entscheidest, wie es weitergehen soll. Wenn Du etwas verändern willst, so kannst Du jederzeit SOFORT mit der Umsetzung beginnen.

Ich glaube fest daran, dass mit dem Tod nur das Physische stirbt, dass wir mit unserem Energie-"Körper" (Geist/Bewusstsein) weiterleben werden, dass wir uns daran erinnern werden, was in unseren "früheren" Leben alles geschehen ist, was wir daraus gelernt haben und was der SINN DES GANZEN ist (den Satz vollständig in Präsens zu formulieren wäre für mich viel zutreffender, da es m.E. eine "zeitliche" Kontinuität gar nicht gibt - alles IST (gleichzeitig)). Ich denke, wir *wissen jetzt nichts*, damit wir unsere Lebensaufgabe, die wir uns selbst gestellt haben, besser und *ohne Vorbehalte* erfüllen können. Vielleicht wäre ein Leben wie wir es jetzt führen nicht möglich, wenn wir uns an alles erinnern würden, unsere ganze ENTWICKLUNG überblicken könnten, alle Zusammenhänge verstehen würden. Vielleicht erkennen wir nach dem Tod, dass wir nur eine kleine Facette unseres HÖHEREN SELBST sind, dass wir uns entschlossen haben, an gewissen kleinen Dingen HIER UND JETZT, in dieser Inkarnation zu arbeiten. Meines Erachtens (nach meiner OBE-Erfahrung und meinem Glauben) arbeiten wir alle als multidimensionale Wesen, bzw. als viele kleine Facetten unseres Selbsts an verschiedenen Fronten, in verschiedenen (parallelen) Welten und zu verschiedenen (im eigentlichen Sinne "gleichzeitigen) Zeiten!?
Meiner Meinung nach sind wir u.a. auch auf der physischen Ebene, weil wir hier Erfahrungen machen können, welche auf der geistigen Ebene nicht möglich wären. 

Kleines Beispiel: nehmen wir an, Du würdest ständig "im Licht" leben, wie könntest Du dann ERFAHREN, was Dunkelheit, Schmerz, Kälte usw. bedeuten, welche Gefühle diese Dinge in Dir bewirken können. Durch Erfahrung kannst Du die Dinge besser *begreifen* und besser *verstehen* (was nicht heissen soll, dass ich es gut finde, wenn jemand Schmerzen, Kälte usw. erleidet!).

Ich glaube, dass wir nach dem Übergang (physischer Tod)  ALLES aus einer ganz anderen Sichtweise betrachten werden, und dass uns bestimmte Dinge plötzlich viel wichtiger erscheinen werden als andere. Möglicherweise werden wir ganz neue Aufgaben übernehmen und auf einer Art und Weise an uns SELBST arbeiten und uns entwickeln, wie wir es uns jetzt nicht im Entferntesten vorstellen können.

Ich weiss, vielleicht sind das alles nur süsse Worte, ein schönes Konstrukt abstruser Gedanken von einem kleinen "Stäubchen" im Vergleich zum Universum, das versucht, *DIE GANZ GROSSEN ZUSAMMENHÄNGE* zu verstehen. Also, was IST, wenn das alles was ich geschrieben habe nur Unsinn ist? Was, wenn nun jemand kommt und DIR etwas ganz anderes erzählt - was *glaubst* DU dann?

Dazu nochmals: Dein eigenes "Un-WISSEN", Deine Zweifel und Ängste verschwinden durch EIGENES Tun/Handeln - durch EIGENE Erfahrungen. Es ist m.E. völlig irrelevant (=wertfrei gemeint!), was ANDERE denken oder glauben (somit hätte ich mir dieses Posting fast(!) sparen können *bg*). Andere Menschen können Dir und mir zwar Anstösse oder kleine Hilfestellungen geben (um die eigene Wahrheit, sich Selbst, wieder-zu-erkennen), doch nur die eigene Er-fahrung bringt schlussendlich die *völlige Gewissheit* mit sich! Jeder "muss" selbst GLAUBEN und WISSEN (und dieses eigene Wissen untersteht m.E. keinerlei Beurteilung - es ist weder richtig noch falsch, denn es ist quasi (jedem) EIGEN bzw. SELBST).

Letzten Endes zählt also nur die *eigene Erfahrung* und die *eigene Gewissheit*.

Liebe Grüsse
Koschg
 



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